Fischaufstiegshilfen FAH






Fischauf- und -abstiegsanlage mit Wehrdurchbruch und Umgehung der Turbinenanlage in 94496 Knadlarn

Ein Wasserkraftwerk ist grundsätzlich die höchst ökologischste Form der Energiegewinnung, stellt aber trotzdem eine Barriere im Wanderverhalten von Fischen und anderen Lebewesen im Fluss dar.

Bei Fischauf- und -abstiegshilfen (FAH) werden kleine Wasserbecken gebaut, durch die die Fische den Höhenunterschied zwischen Ober- und Unterwasser überwinden können. Bei der Fischauf- und -abstiegshilfe (FAH) unterscheidet man zwischen der natürlichen und technischen Bauweise. Zu den naturnahen FAHs gehören vor allem Umgehungsgerinne. Zu den technischen Bauweisen zählen beispielsweise Schlitzpässe.

Der Einstieg zum Fischpass    

Der flussaufwärts wandernde Fisch orientiert sich an der Strömung. Der Fisch muss die austretende Strömung die sowohl von dem Fischaufstieg als auch von der Restwasserabgabe ausgeht, wahrnehmen. Die Lage des Einstiegs ist daher sehr wichtig für die Funktionsfähigkeit einer Fischaufstiegshilfe (FAH).

Hat der Fisch den Einstieg in die Anlage gefunden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er sie durchschwimmen kann. Hierfür ist es besonders wichtig, dass die maximale Strömungsgeschwindigkeit nicht zu stark ist.

Für den Nachweis der Funktionstüchtigkeit werden in den Fischaufstieg- und -abstiegshilfen Fischzählungen durchgeführt. Durch Einsetzen einer Reuse im Einlaufbauwerk (z. B. naturnahe Anlage Gergweis) oder in ein oberes Becken (technische Anlage Bayerbach) können Zählungen durchgeführt werden.

Von uns bereits ausgeführte Fischaufstiegs- und -abstiegshilfen: